Nach dem Sommer kommt der …

Sommerzeit ist gleich Urlaubszeit und die Uhren in unserem Land ticken langsamer, denn ein großer Teil der Bevölkerung tankt neue Energie und das meistens im Ausland. Aber auch diese entspannte Zeit im Jahr neigt sich seinem Ende zu, ein guter Hinweis dafür sind die wieder dichter befahrenen Straßen und die Büroräume die sich mit sonnengebräunten, gut gelaunten Menschen füllen. Aber nicht alle hatten in den letzten Wochen die Gelegenheit die Seele baumeln zu lassen, sondern harrten eisern auf ihrem Posten aus, damit der Zugverkehr nicht zum Erliegen kam, andere wiederum haben die vielen Baustellen am Bahnnetz in Angriff genommen, damit die Fahrgäste noch bequemer und vor allem sicherer reisen können. Diesen „Daheimgebliebenen“ gilt ein großes Dankeschön für ihre gute Arbeit während den diesjähri­gen heißen Sommermonaten.

Verbesserungen im Sinne des SYPROLUX

Die ersten Quartale waren anstrengend, es gab viele Sit­zungen und Unterredungen. In unterschiedlichen Arbeits­gruppen standen die Generalorder (OG 03/06/07/13) auf dem Programm, welche leider nicht immer mit den er­wünschten Endergebnissen gekrönt wurden. Ein weiterer Diskussionspunkt waren die verschiedenen Laufbahnenund die „Pàrp­-Posten“ (Poste à responsabilité particulière). Hier konnte ein Teilerfolg bei den „Pàrp­-Posten“ vermel­det werden. In Zukunft sollen Bedienstete welche einen „Pàrp­-Posten“ besetzen und den nötigen Dienstgrat aber noch nicht haben, trotzdem eine Entschädigung in Höhe des „Pàrp’s“ (15 bis 22 Punkte, je nach Dienstgrat) erhalten. Diese Entschädigung, die auch beim Zentralstaat vorgese­hen ist, steht im CFL­-Statut unter Artikel 48.9. Dies ist ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Ebenfalls positiv ist die Schaffung der Laufbahn „S­-technique“, wo die Be­diensteten der M­-Laufbahnen, die ein 13ième Abschluss­ examen haben und gleichzeitig einen S­- oder B-­Posten bekleiden, neu eingestuft werden können.

Einen kleinen Seitenhieb gegen die Gewerkschaftskollegen kann ich mir aber nicht verkneifen. In der Regel sollen 4 Sitzungen beim „Chargé(e) de Gestion“ in den verschie­denen Sparten abgehalten werden, um so die anstehenden Probleme zu erfassen und gegebenenfalls zu lösen. Leider ist in den „Services Centraux“ für dieses Jahr noch keine einzige Sitzung abgehalten worden, bzw. eine geplant, was wir als SYPROLUX nicht nachvollziehen können. Auf Nachfrage beim Präsident der Zentraldelegation, der auch Personalvertreter in den Services Centraux ist, be­kamen wir als Erklärung, dass sein Terminkalender aus allen Nähten platzen würde. Ob das wohl an den vielen Protesten bei „Luxtram“ liegt, bleibt ein/sein Geheimnis. In den „Services Centraux“ gibt es genügend Probleme die angesprochen und vor allem schnellstmöglich gelöst werden müssen. Oder sind der Umzug verschiedener CFL­-Betriebe aus dem Gebäude der Generaldirektion, die Organisation der Arbeitszeiten in den Sommermonaten, der Gesamtzustand des Gebäudes, der Ausbau des 10ten Stockwerks, der Personalmangel und der Platzmangel in verschiedenen Büros etwa keine Probleme?

Darüber hinaus haben die Kollegen in der letzten Zeit einiges verschlafen und deshalb hoffen wir, dass sie bald von ihrem Drahtzieher aus ihrem Dornröschenschlaf ge­weckt werden.

Pünktlichkeit …

Noch ein paar Worte zur Pünktlichkeit bei den CFL. Im Vergleich zum letzten Jahr verbessert sich die Pünktlichkeitum 1,4% im ersten Semester 2018. Die verspäteten Züge haben durchschnittlich 2 Minuten Verspätung, was eine Verbesserung von 0,3 Minuten bedeutet. Die Zugausfälle sind, ausgenommen von denen, die durch die Streiks in Frankreich ausgefallen sind, im Verhältnis zu 2017 rück­läufig. Die Zahl der Zugausfälle (ohne den Streik) ist von 3822 auf 3246 zurückgegangen. Nichtsdestotrotz werden ständig Verbesserungen vorgenommen, um auch diese Zahl zu verringern und den CFL­-Kunden einen noch besse­ren Dienst anzubieten. Es wird außerdem weiter in neues Zugmaterial und in die CFL­-Infrastruktur investiert. Eine wesentliche Verbesserung wird durch die BLZ (Betriebs­leitzentrale) erwartet, die in absehbarer Zeit ihre Arbeit aufnehmen wird. Hier findet dann durch ein gemeinsames Abstimmen eine bessere Kommunikation zwischen den Diensten EI und EF statt, was sicherlich weitere Fortschritte in der Zugorganisation mit sich bringen wird.

Herbst!

In den kommenden Monaten werden wir uns weiterhin auf das Wesentliche konzentrieren und einen ehrlichen und konstruktiven Dialog anstreben, um zusammen, die bestmöglichen Resultate für das CFL-­Personal zu erzielen.

Auf einen heißen Herbst …

Steve WATGEN