Alles Gute im neuen Jahr und …

So heißt es in diesen Tagen. Jeder wünscht jedem alles Gute, eine gute Gesundheit, viel Erfolg in seinem Tun, vielleicht aber auch eine Familie, oder gar einen Lottogewinn. Viele Dinge, die wir nicht beeinflussen können. Trotzdem ist das Wünschen uns wichtig in dieser Zeit. Aber was bewirkt der Wunsch bei den Leuten? Vermittelt er Glück? Hoffnung? Optimismus? Bestimmt ein wenig von allem. Man sollte das Leben nicht zu schwer nehmen, den Augenblick genießen und seinen Wünschen Beachtung schenken. Dies indem man sie umsetzt und zwar Heute und nicht erst Morgen.

Du hast einen Wunsch frei!

Was würde man der CFL für das neue Jahr wünschen? Höchstwahrscheinlich fällt jedem etwas anderes ein. Die CFL, einer der größten Arbeitgeber im Großherzogtum. Aber was zeichnet dieses Unternehmen eigentlich aus? Was macht diesen Betrieb attraktiv und was nicht? Viele Veränderungen standen in den vergangenen Monaten auf der Tagesordnung. Viele Sitzungen und Beratungsrunden, in denen indem sowohl Generalorder, als auch Verordnungen abgeändert bzw. angepasst wurden. Ob diese Änderungen etwas positives bewirken, kann man so nicht beantworten. Denn noch zu viele Baustellen sind offen und es besteht der Wunsch, sowohl von den Gewerkschaften, als auch vom Personal, diese zu schließen. Da sind zum Beispiel die Weiterbildungskurse des RGE/RGI für die Fahrdienstleiter, die im letzten Jahr angefragt wurden. Auch das Gleispersonal aus dem MI-Betrieb hat diesen Wunsch, ihm wurde er aber noch nicht erfüllt. Es mangelt an Personal, dies sowohl im MI-Betrieb als auch beim Ausbildungspersonal. Aber auch andere CFL-Betriebe haben Wünsche. So auch die Busfahrer, bei denen es vorne und hinten hakt. In den Werkstätten werden fortwährend Schichtpläne angepasst, zum Leidwesen der Mitarbeiter. Der Personalmangel findet derweil seinen Niederschlag in konstant steigenden „journées improductives“. Auch hier hat man den Wunsch, CFL-Verantwortliche zu haben die die Probleme verstehen und diese mit klaren sozialen Überlegungen angehen. Viele Kolleginnen und Kollegen fühlen sich in ihrer Laufbahn falsch eingestuft, da sie weitere, andere oder höhere Qualifikationen haben wie ursprünglich verlangt. Auch sie haben den Wunsch, dass ihre Laufbahnen angepasst werden. Wir als SYPROLUX haben den Wunsch bei den Effektivverhandlungen für 2019, die vor der Tür stehen, einen verständnisvollen, zuhörenden, sozialen Verhandlungspartner zu haben, um den Mangel an Personal in den nächsten Jahren in den Griff zu bekommen.

Haben Kunden auch Wünsche?

Natürlich, haben sie Wünsche. Denn für sie sind Pünktlichkeit, modernes Zug- und Busmaterial, gute Verbindungsmöglichkeiten, gute Anschlüsse usw. wichtig. Die CFL haben zusammen mit dem MDDI ein Angebot aufgestellt, was nicht jeden zu 100% zufriedenstellen kann, aber trotzdem kann man den Kunden nicht ewig auf „Morgen“ vertrösten. Die Kundschaft, das tägliche Brot der CFL darf nicht vertrocknen. Viele Kunden sind verärgert, da sie nicht mehr die gewünschten Verbindungen oder Anschlüsse haben. Auf verschiedenen Linien wird deshalb bereits jetzt an Verbesserungen gearbeitet. Wie gesagt auf verschiedenen Linien, nicht auf allen, was wir als SYPROLUX bedauern. Dafür fordern wir auch die politischen Parteien auf, eine Gleichberechtigung walten zu lassen und das gesamte Netz unter die Lupe zu nehmen. Denn wenn der Kunde den Herausgeber dieses Fahrplans bewerten könnte, wäre diese sicher mehr als mangelhaft. Aber Gott sei Dank ist die Bewertung bei der CFL noch nicht angekommen, noch nicht …

In diesem Sinne
wünschen wir alles Gute …