Neues Jahr, neue Hoffnung?

Es gibt zahlreiche „Baustellen“ im neuen Jahr. Die Resolution, die auf dem SYPROLUX-Delegiertentag in Helmdange verabschiedet wurde, erteilt uns einen klaren Auftrag: Die Anerkennung der geleisteten Arbeit der Mitarbeiter, in jeder Form. Die Laufbahnentwicklung vieler Kolleginnen und Kollegen, wird in Zukunft wesentlich von der „Fiche de poste“ abhängen. Deshalb müssen die einzelnen Abteilungen endlich aktualisierte Dokumente liefern.

Die hohen Anforderungen (Ausbildung / Sicherheit / Qualität), die berechtigt an das CFL-Personal gerichtet werden, zählen auch oder gerade in der Führungshierarchie. Es gibt Nachholbedarf, es ist ein strukturelles Problem. Der Umgang mit den Ergebnissen der CFL-Umfrage (Oktober 2016), eine Katastrophe, denn ein Resultat ist/ war bekannt: Mangelnde Kommunikation auf vielen Ebenen. (Bei einer Umfrage in der „Fonction publique“ / Mai 2017, präsentierte der Minister, Anfang November 2017 bereits Resultate).

Sicherheit am Arbeitsplatz

Die Schaffung einer Polizeieinheit für den gesamten öffentlichen Transport, ein Wahlkampfthema seitens des SYPROLUX. Wir fordern die politischen Parteien auf, in ihren Wahlprogrammen, konkrete Stellungnahmen über die Sicherheit im öffentlichen Transport zu beziehen.

Mobilität / Fahrplan 2018

Die Mobilität unserer Kunden, die Sicherheit und Pünktlichkeit, eine große Herausforderung für die CFL und das Personal. Wir haben 2017 in vielen Gesprächen versucht unsere Ideen / Vorschläge in die Fahrplanoptimierung einzubringen, leider teilweise ohne Rückmeldung. Es ist noch zu früh eine Bilanz zu ziehen, allerdings zeigen sich einige gravierende Schwachstellen: z. B Linie 3 / Lux-Wasserbillig. Jeder Kunde (Arbeitnehmer), der um 16, 17 oder 18 Uhr Feierabend hat muss fast eine Stunde warten. Dies bedeutet: Abfahrzeiten im Bahnhof Luxemburg der RB-Züge (bedient alle Haltestellen) um 16h57 / 17h57 oder 18h57. Die Anpassung der Fahrzeiten, eigentlich eine gute Sache, wenn jedoch ein Zug (RB) heute bis zu 50 Minuten Fahrzeit braucht, dies sind 9 Minuten länger als früher, für dieselbe Stecke / Haltestellen ??????

Jeder Kunde versteht, dass bei der großen Anzahl der Infrastrukturprojekte, gewisse Engpässe durch die Arbeiten / Neubauten entstehen. Eine offene und sachliche Information über alle Vor- und Nachteile der Fahrplanänderungen, wäre wünschenswert gewesen. Die Informationskampagne befasste sich hauptsächlich mit den Neuerungen (positiven Änderungen) der Fahrplangestaltung. Sicherlich werden die Modernisierungen in den kommenden Jahren ihre Früchte tragen, Geduld und Ausdauer sind gefragt, es gibt jedoch bessere Lösungen, kundenfreundliche Konzepte, die auf Erfahrung beruhen. Wenn 2 Regionalbahnen im Abstand von 8 Minuten auf einer Strecke fahren, danach Wartezeiten von 52 Minuten entstehen, steht der Kunde wohl kaum im Mittelpunkt.

 

Paul GRIES

 

 

Mir wënschen Iech e glécklecht

an erfollegräicht Joer 2018