AUFRUF! SYPROLUX unterstützt den Protest der CGFP

Die Reform im öffentlichen Dienst, welche am 01. Oktober 2015 mordikus in Kraft treten mußte, war von der Eisenbahngewerkschaft, SYPROLUX, nicht gewollt. Von Anfang an warnte man vor negativen Konsequenzen für die Mitarbeiter, vor allem aber für die zukünftigen Eisenbahnerinnen und Eisenbahner.

Doch die Problematik bei den CFL, immerhin dem 4.-größten Arbeitgeber Luxemburgs, gehen weit über die Absenkung der Anfangsgehälter, der 80-80-90%-Regelung, hinaus. Im Zuge der Umsetzung der Reform verweigert man neu eingestellten Kolleginnen und Kollegen die Anrechnung ihrer 3-jährigen Stagezeit. Das Prinzip der “carrière ouverte” wird in den Augen des SYPROLUX beschnitten, reelle Perspektiven in der Laufbahnentwicklung werden unterbunden, da es an klar definierten Zeitfristen für das Abhalten der Laufbahnexamen fehlt.

Im Zuge der Gespräche zur praktischen Umsetzung der Reform kommt die Eisenbahngewerkschaft, SYPROLUX, nicht umhin, diese als klare Abwertung des Berufstandes des Eisenbahners anzusehen. Besonders die Kolleginnen und Kollegen der I- und A-Laufbahn (carrière inférieure, carrière artisanale), in welche unter anderem die Zugbegleiter, die Busfahrer, die Gleisarbeiter, die Vorarbeiter der Werkstätten und Lokführer fallen, bekommen diese Abwertung zu spüren.

Aus diesen Gründen unterstützt die Eisenbahngewerkschaft, SYPROLUX, die CGFP in ihrem Protest. Auch die Eisenbahnerinnen und Eisenbahner haben ein Anrecht auf Planungssicherheit und eine faire berufliche Entwicklung. Um unseren Forderungen Nachdruck zu verleihen, rufen wir unsere Vertrauensleute, Personalvertreter, Ersatzdelegierte und Mandatsträger dazu auf Präsenz zu zeigen auf der Protestverantstaltung der CGFP,

am Montag, dem 27. November 2017 ab 18.00 Uhr im Alvisse Park Hotel (120, route d’Echternach, L-1453 Luxemburg)

mitgeteilt von der SYPROLUX-Leitung

Luxemburg, den 23. November 2017